"Thränen der Freude netzen die Saite"
Veranstaltungsdatum: 14.02.2010

Eine literarische Hommage an das Pianoforte
Gesa Lücker und Gabriele Leporatti, Klavier


Quer durch Belletristik und Poesie ziehen sich das Staunen über das Klavier und die Bewunderung seines Ausdrucksreichtums. Als magischer Mittelpunkt der bürgerlicher Wohnstube und des aristokratischen Salons war es immer ein Fokus rätselhafter Gefühle ... der himmlischen Verzauberung, der eingesunkenen Sehnsucht, der freudigen Hoffnung, der wortlosen Geständnisse und der verbotenen Wünsche. Aber auch des Verdrusses an lieblosem Geklimper und an lebloser Technik.

Indem wir in Romanen, Essays, Kritiken, Briefen und Gedichten blättern, wagen wir einen heiter-besinnlichen Spaziergang durch die Wunderwelt des Klaviers im Wandel der Zeiten ... gehört, betrachtet, verehrt oder verdammt von kompetenten Zeitzeugen wie Thomas Mann, Gottfried Benn, Agnes Günther, Christian Friedrich Daniel Schubart, Wolfgang Amadeus Mozart, Eduard Hanslick, Else Lasker-Schüler, Franz Liszt, Heinrich Heine, Elfriede Jelinek, Johanna Kinkel, Robert Walser und anderen. Sie alle haben mit feinen Ohren am Klavier gelehnt und mit bewegten bzw. bewegenden Worten auf den Begriff gebracht, was sie hörten und sahen.


Kafkas ungewöhnlich ...
Garnholter Straße 4
25215 Wiefelstede
Tickets 04458 - 918016
© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse