"Schlagt ihn! Macht ihn nieder! Reißt ihn in Stücke!"
Veranstaltungsdatum: 11.02.2016


Dmitrij Schostakowitsch
Oder: Die Kunst des Überlebens

erzählt von
Annette Kristina Banse & Hans Christian Schmidt-Banse

Michal Majersky, Violine
Kathrin Inbal-Bogensberger, Violoncello
Clemens Rave, Klavier


So viele Frauen und Männer von künstlerischem bzw. wissenschaftlichem Rang ließen unter "Väterchen" Stalin ihr Leben, wenn die unberechenbaren Launen dieses grausamen Mannes es wollten.

Nur Schostakowitsch nicht. Er überlebte, wenngleich in ständiger Todesangst, obwohl er nicht wie viele andere Stalins primitives Lied sang.

War er unantastbar wie der sprichwörtliche russische "Gottesnarr"? Konnte er mit seiner Musik wenn nicht Wohlwollen so doch Duldung erzeugen? Oder hat er gar mit seinen Noten gegen Stalins unmenschliches Regime protestiert in der Hoffnung, dass dieser keine Noten lesen könne? So schwach Schostakowitsch war, so stark sein rebellischer Geist.

Das bezeugt er selbst ... und natürlich seine Musik, u.a. die 24 Präludien oder das zweite Klaviertrio op. 67. Auskunft erteilt auch diese wahrlich Schrecken erregende sowjetische Geschichte


Donnerstag, 11. Februar 2016
um 11:30 Uhr
Gymnasium Georgianum Lingen
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© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse