"Die Stille ... daran könnte ich mich gewöhnen"
Veranstaltungsdatum: 25.10.2014

TATORT- und andere Filmmusiksünden
nebst Hinweisen zu tätiger Reue

Hans Christian Schmidt-Banse

 
Musik ist eine Sprache des Gefühls. Und sie spricht wortlos, dafür umso beredter und eindringlicher. Leider gerät ihre einzigartige Fähigkeit mehr und mehr unter die Räder einer leichtfertigen Verschwendungssucht, vornehmlich in Serienfilmen, z.B. im 'Tatort'.

Wie heraus aus dieser Inflations-Falle?

Durch Besinnung auf Momente, wo Musik wie ein Tropfen Parfüm hinterm Ohr ihre kostbare Wirkung entfaltet: wenn sie von den Bildern zwingend herbeigerufen, also 'szenisch generiert' wird. Oder wenn umgekehrt die Bilder von der Musik eingeladen, d.h. Filmszenen 'musikalisch generiert' werden.

Worauf das hinausläuft? Auf eine Neuvermessung der Grenzen bzw. Möglichkeiten einer funktionalen Berechtigung von Musik.


Filmmusiktage Halle
Samstag, 25. Okt. 2014
13:30 Uhr
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28.04.2019 KLANGBILDER, WELTBILDER


© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse