" ... seinen poetischen Gefühlen freien Lauf lassen"
Veranstaltungsdatum: 21.02.2014


Nachruf auf Edvard Grieg

von
Annette Kristina Banse und Hans Christian Schmidt-Banse

Marina Chiché, Violine
Sandra Reineboth, Sopran
Volker Stenzl und Wolfgang Wagenhäuser, Klavier


 
37 Jahre lang hat Edvard Grieg ein musikalisches Tagebuch geführt: die "Lyrischen Stücke" ... lauter Miniaturen, eine schöner als die andere.

Darin zu lesen, lässt einen seltsam verzagten Menschen erkennen, der dennoch viel bewegt hat, nicht zuletzt die Belebung einer norwegisch-nationalen Musik.

Von den großen Würfen Klavierkonzert und "Peer Gynt"-Musik einmal abgesehen, könnte man ihn für einen Meister der kleinen Form halten, zumal er wenig Aufhebens von sich machte und wörtlich bekundete, er schreibe nicht für die Ewigkeit, sondern für die Gegenwart, für die "Wohnstätten der Menschen".

Allerdings gibt es andere Zeugnisse, die diesen kleinen Grieg in ein strahlendes Licht stellen ... zum Beispiel seine hochdramatische, ja geradezu dämonische Sonate c-Moll für Violine und Klavier aus dem Jahr 1886. Allein mit diesem gewaltigen Werk setzt sich Grieg in die erste Reihe zu den ganz Großen.


Freitag, 21. Februar 2014
18:30 Uhr
Staatl. Hochschule für Musik
Trossingen
Konzertssal
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28.04.2019 KLANGBILDER, WELTBILDER


© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse