"Monsieur mon très cher père!"
Veranstaltungsdatum: 12.02.2013


Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart
Ein familiäres Emanzipationsdrama in sieben Aufzügen

protokolliert von
Annette Kristina Banse und Hans Christian Schmidt-Banse

Maria Sofianska, Klavier

 
Sicherlich wäre Mozart nicht der geworden, der er wurde, hätte ihn sein Vater nicht mit aller Kraft und außergewöhnlichem Engagement entwickelt und gefördert. Diese gewaltige Promotion-Leistung forderte allerdings einen hohen Preis: den des unbedingten Gehorsams und der widerspruchslosen Unterwerfung.

Doch Mozart wird erwachsen, vor allem als Komponist, was im Verhältnis zu seinem ratlosen Vater zunächst mit feinen Rissen sichtbar wird, nach und nach aber zu einer für beide Seiten schmerzhaften Loslösung führt ... endgültig an jenem 4. August 1782, als er Constanze Weber heiratet, natürlich wieder mal gegen den väterlichen Willen.

Offen aber bleibt die Frage, warum dieses innige Vater-Sohn-Verhältnis plötzlich und unwiderbringlich auseinanderbrach. So viel sei verraten … es lag nicht am Ungehorsam oder an der Undankbarkeit des Sohnes, sondern nur an dessen Musik.

Dienstag, 12. Febr. 2013
Agustinum-Residenz
Stuttgart-Sillenbuch
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28.04.2019 KLANGBILDER, WELTBILDER


© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse