"Anstiftung zum Mord"
Veranstaltungsdatum: 19.02.2012

Beethovens "Kreutzersonate" op. 47 unter schwerem Verdacht

frei nach Tolstoi protokolliert
von
Annette Kristina Banse und Hans Christian Schmidt-Banse

Michal Majersky, Violine
Volker Link. Klavier


Der Krimi am Sonntag ... eine Tötung im Affekt, ausgelöst von angeblich unschuldiger Musik, in diesem Fall von Beethovens Violinsonate A-Dur op. 47, genannt "Kreutzersonate".

Aktenkundig wurde das Verbrechen mit Leo Tolstois gleichnamiger Novelle. Wir rollen den Fall wieder auf, weil er neugierig macht, ob die Musik einen ehrenwerten Richter angestachelt haben könnte, seine unbescholtene Ehefrau in einem Anfall von Raserei zu erdolchen nur wegen ihres Klavierspiels.

Tolstoi argwöhnt, dafür müsse man allein diese heißblütige Musik zur Rechenschaft ziehen ... sie entfache unsittliche Leidenschaften, obendrein sei das enge Zusammenrücken von Mann und Frau beim Musizieren geradezu schamlos.

Man mache sich bitte selbst ein Bild anhand des Tathergangs und aller Beweismittel, auch der musikalischen. Und die sind zugegebenermaßen höchst dramatisch



Sonntag, 19. Februar 2012
17:00 Uhr
Ehemalige Kirche Hagen a.T.W.
10,- / 8,- Euro





Sonntag, 19. Februar 2012, 17:00 Uhr
Ehemalige Kirche
Hagen a.T.W.
Karten unter 05401 - 97740
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© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse