"O Vorsehung, lass einmal einen reinen Tag der Freude mir erscheinen!"
Veranstaltungsdatum: 02.03.2011

Ludwig van Beethoven 'Heiligenstädter Testament' - Monolog eines Verzweifelten?

Im Oktober des Jahres 1802 verfasst Ludwig van Beethoven das berühmte „Heiligenstädter Testament“. Testament? Eigentlich sollte er noch zu jung sein, um einen ‚Letzten Willen’ niederzulegen, aber dramatische Lebensumstände zwingen ihn dazu ... seine fortschreitende Ertaubung, die ihm helles Entsetzen macht. Das können wir nachvollziehen, denn man sollte denken, der Verlust des Gehörs sei für einen Komponisten besonders tragisch.

Doch wenn wir sein Testament genauer lesen, wenn wir die kurz vorher bzw. kurz danach geschriebene Musik sowie Erkenntnisse der modernen medizinischen Forschung zu Hilfe rufen, dann will uns das, was Beethoven im Herbst 1802 testamentarisch verfügt, in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Gabriele Leporatti, Klavier
Annette Kristina Banse und Hans Christian Schmidt-Banse, Text und Sprecher

Hotel Sonnenalp
87527 Ofterschwang
08321-272-0
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© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse