LEISE EKSTASEN
Veranstaltungsdatum: 09.10.2010


Wenn Menschen zu singen anfangen ... wann, wo und warum


Zur Zeit raschelt es mächtig im Tagungswald: ausgerechnet das Singen steht auf dem kritischen Prüfstand, eine der elementarsten Artikulationsweisen. Man darf gespannt sein, welche überraschend neuen Erkenntnisse ins Haus stehen.

Dabei ist die Sache ganz einfach: wann und wo und warum Menschen zu singen anfagen, läßt sich am eindrucksvollsten und am glaubhaftesten mit ausgewählten Spielfilm-Szenen dokumentieren, mit kunstvoll nachgestellter Wirklichkeit.

Im Rahmen des von Stephan Lutermann organisierten Symposions "Tendenzen und Entwicklungen der Kinderstimme" (Melle 8. bis 9. Oktober 2010) will Hans Christian Schmidt-Banse mit diesem reich bebilderten Vortrag klärenden Flankenschutz geben ... wie wichtig und wie kostbar es in der Tat sei, in besonderen Momenten über eine besondere Ausdrucksform zu verfügen. Über einen anderen und weit ausdrucksmächtigeren Tonfall als den des üblichen Sprechens.

Das läuft gottlob weder auf einen neurobiologischen noch musikpsychologischen Exkurs mit satter Fußnotenpanzerung hinaus, sondern auf die Befragung von extremen Befindlichkeiten in diesem oder jenem filmischen Augenblick, denen die anthropologische resp. psychologische Deutung wie von selbst innewohnt.

Ach ja, und ein bißchen anrührende Unterhaltung kann ein Symposion wohl auch vertragen.

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Samstag, 9. Oktober 2010 um 11 Uhr
im Forum Melle

Forum Melle
Anmeldung: theresa.gotthardt@swaci.de

© Annette Kristina Banse, Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse