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LES CONCERTS REMARQUABLES
Wie immer dienstags, wie immer um 19:23 Uhr ... auf geht's in die neue
Saison 2009/10
„Es ist, was es ist ... sagt die Liebe“
Die Liebe ... eine ganz starke Emotion. Sie findet in der Musik ihr tönendes Echo, ihre geheimnisvolle Entsprechung, ihre sinnenbetörende Stimme.
Es mag die erotische Liebe sein zwischen Mann und Frau, zwischen Geknechteten und Entrechteten, die Liebe des Vaters zu seinen Kindern. Die einzigartige Liebe oder die ganz alltägliche. Auch die verehrende Liebe für ein Instrument, dem wir so manch süße Stunde verdanken.
Spielarten der Liebe, Spielarten der Musik ... wie immer dargeboten in geschliffener Wort- und kunstvoller Klang-Rede.
Dienstag, 22. September 2009 um 19:23 Uhr
„Mann und Weib und Weib und Mann ...“
Das erotische Kabinett des Herrn Mozart
Vieles munkelt man ... er sei ein Frauenheld gewesen, leichten Sinnes im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht wie im verschwenderischen Umgang mit dem Geld. Und ist nicht obendrein das mehr als skandalöse Verhältnis zum Augsburger ‚Bäsle’ aktenkundig?
Aber beim zweiten und genaueren Blick zeigt das Liebesleben dieses Komponisten Merkmale von männlichem Ernst und sittlicher Strenge ... wie seine Musik, welche dieses erotische Portrait auf ihre besondere Weise konterkariert.
Tomomi Okumura, Klavier
Mittwoch, 7. Oktober 2009 um 20:00 Uhr
Concert Remarquable-Sonderkonzert
„Zu Gast in Niedersachsen“
Jungmeisterliches auf vier Saiten
Jetzt wird es spannend in den Schlussrunden des internationalen Violinwettbewerbs Hannover: eine der Teilnehmerinnen/einer der Teilnehmer wird sich an diesem Abend in Osnabrück vorstellen ... sich und die Musik im Format eines sog. "Interpretenportrait-Konzerts". Man darf neugierig sein, denn vorläufig kennt man weder die Solistin/den Solisten noch die Werkauswahl.
Ein echtes 'Concert surpris'
Semifinalistin/-finalist "Internationaler Violinwettbewerb Hannover
Dienstag, 10. Nov. 2009 um 19:23 Uhr
„I have a Dream“
Martin Luther King jr., Stimme der Verheissung
Die große Weltgeschichte nährt sich aus Geschichten an kleinen Orten, irgendwo. Dort fangen sie an, unscheinbar zunächst, viele davon enden bedeutungslos. Manche dieser Geschichten aber schreiben Geschichte. Warum?
Weil sie großen Klang in die Welt bringt, den diese so noch nicht gehört hatte. Die machtvolle Stimme eines Jungen mit schwarzer Hautfarbe aus dem Süden der Vereinigten Staaten, aus dem Städtchen Atlanta, Georgia. Am 15. Januar des Jahres 1929 wird er hineingeboren in eine geteilte Welt, verheissungsvoll getauft auf den Namen Martin Luther King jr. und nimmt – wie alle schwarzen Kinder – teil am Schicksal derer, die man ‚Neger’ nennt oder ‚Nigger’. Gleichwohl träumt er einen kühnen Traum von der Liebe zu allen Geschöpfen Gottes, daraus mit Barak Obama Wirklichkeit werden soll, ein halbes Jahrhundert später.
Daß Dr. King auf langer politischer Kreuzfahrt immer von ‚seiner’ schwarzen Musik begleitet wurde, versteht sich von selbst ... vom Blues als Symbol des mutigen Widerstands und des irdischen Friedens.
Toscho Todorovic und seine Blues Company
Dienstag, 12. Jan. 2010 um 19:23 Uhr
„Saiten-Sprünge“
Eine große Liebeserklärung an die kleine Geige
Im Grunde ein schmuckloses Ding, ein einfaches Holzkistchen mit nur vier Saiten. Innendrin leer, die Summe alles Möglichen.
Obwohl sie sich seit Stradivaris Zeiten, seit dem frühen 18. Jahrhundert, bautechnisch so gut wie gar nicht weiterentwickelt hat, war es es ihr wie keinem anderen Instrument vergönnt, eine lange Zeit der gewaltigen musikalischen Erfindungen zu begleiten bis auf den heutigen Tag. Sie hat Musikgeschichte geschrieben ... mit wenigen Saiten und einem bescheidenen Bogen.
Ihr Geheimnis zu erkunden, heißt: sie zu bestaunen auf ihrem kulturellen Lebenslauf. Und sie lieb zu gewinnen.
Saschka Haberl, Violine + Volker Link, Klavier
Dienstag, 2. März 2010 um 19:23 Uhr
„Aus seinem Leben“
Licht und Schatten im Schicksal Friedrich Smetanas
Zwei Frauen hat er geliebt. Die eine – Katerina – ein Glücksfall. Die andere – Bettina – ein Fehlgriff. Mehr noch als an seinen Frauen hing er an seinen vier Kindern, davon drei früh verstarben, was ihn schier um den Verstand brachte. Den größten Schmerz über den Tod seiner Lieblingstochter brannte er ein ins Klaviertrio g-Moll.
Dauerhaft und stark vor allem seine Liebe zur tschechischen Musik. Ihr setzte er mit seinen Opern, den Symphonischen Dichtungen und vielen Polkas bleibende Denkmäler.
Friedrich Smetana ... einer, der an privaten Tragödien nicht scheiterte und dessen Kampf für die Emanzipation einer nationalen Musik ihn stark machte. Trotzdem ging er kläglich zugrunde ... an sich selbst.
Klaviertrio Hisako Kawamura
Dienstag, 13. April 2010 um 19:23 Uhr
„Ich küsse Dich millionenmal innigst in Gedanken“
Carl Maria von Weber und Caroline Brandt
Ein Bruder Leichtfuß war er, der frühbegabte Carl Maria von Weber. Alles ging ihm flott von der Hand, auch das Schreiben von unzähligen Noten. Niemand hatte vorhersagen können, daß aus dem gehbehinderten und musikalisch wenig begabten Kind der Begründer einer ‚Deutschen National-Oper’ werden sollte.
Und niemals hätte er, der unstete und ruhelose Mann, je zu hoffen gewagt, eines Tages Heimat und Ruhe zu finden im Herzen einer liebe- und verständnisvollen Frau mit Namen Caroline Brandt. Daraus wurde eine der schönsten Seelenharmonien im Geschichtsbuch der Musik.
Wolfgang Mechsner, Klavier + Birgit Grünwald, Flöte + Raphael Walter, Violoncello
Dienstag, 1. Juni 2010 um 19:23 Uhr
„Alle 5000 Jahre glückt es!“
Frau Cosima und Herr Richard Wagner
Szenen einer Ehe in neun Kapiteln
Diese Ehe hatte einen ruchlosen, ehebrecherischen Start, aber trotzdem oder vielleicht deswegen wurde daraus die wohl faszinierendste Beziehung in der musikalischen Chronik.
Warum die Liebe der spröden Cosima zu ihrem Richard den Charakter einer brennenden Verehrung hatte und warum der auch in Liebesdingen ‚fliegende Holländer’ Richard Wagner nun endlich in den Hafen ihrer machtgeschützten Innerlichkeit einfahren durfte, ist des Erzählens allemal wert.
Richard = Siegfried und Cosima = Brünnhilde? Der Gedanke wäre zu verwegen, gäbe es da nicht ein einzigartiges musikalisches Dokument ... das ‚Siegfried-Idyll“.
Instrumentallehrer-Ensemble der Universität Osnabrück
Karten zu 23,- Euro / 12,- Euro
im Steigenbergerhotel Remarque
unter 0541 - 6096 663
LES CONCERTS REMARQUABLES werden ermöglicht durch die Großzügigkeit von ...
Maria & Dr. Hans-Peter Hamm
Musikhaus Bössmann / Pianohaus Kemp
Weitere Infos finden Sie unter www.concerto-recitativo.de
Mit freundlichen Grüßen
Annette Kristina Banse Hans Christian Schmidt-Banse
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